Sandgussform-Druck

Filed under: — Schlagwörter: , — admin @ 12:10
Verfahren:
Die Modelle werden im so genannten Schichtbauverfahren aufgebaut. Die hauchdünnen Schichten, bestehend aus feinstem Quarzsand oder Andalusit, werden mittels Furmanharz verbunden und gedruckt. So entsteht in kürzester Zeit Schritt für Schritt eine einsatzbereite Sandgussform oder ein für den Metallguss verwendetes Urmodell, die Oberflächenstruktur kann im Bedarfsfall durch Schleifen, Bohren und Fräsen bearbeitet werden.

Grenzen:
Die Schichtdicken für die Herstellung einer Sandgussform oder eines Urmodells liegt zwischen 0,1 bis 0,4 mm. Die unterschiedlichen Schichtstärken hängen vom verwendeten Formstoff und vom Bindemittel ab.

Datenformate:
Für einfarbige Modelle eignet sich das im Rapid Prototyping sehr verbreitete, von 3D Systems entwickelte „Stereolithografie-Format“ (*.stl), welches nahezu jedes 3D-CAD-Programm ausgeben kann. Es gibt viele weitere 3D-Datenformate die ggf. in ein geeignetes Format konvertiert werden können. Achten Sie bei der Ausgabe der Daten in einem der o.g. Formate auf eine angemessen genaue Toleranzeinstellung. Achten Sie bei der Ausgabe der Daten in einem der o.g. Formate auf eine angemessen genaue Toleranzeinstellung. Wir werden für verschiedene CAD-Anwendungen Anleitungen auf unserer Homepage zur Verfügung stellen.

Kosten:
Die Kosten für den Druck setzen sich aus dem Verbrauchsmaterial und (für externe Projekte) den benötigten Zeitaufwand für Vor- und Nachbereitung der Daten und Modelle zusammen. Das Verbrauchsmaterial wird beeinflusst durch das zu druckende Volumen des Modells und deren Geometrie. Auf Supportmaterial als Stütze von Überhängen wird bei diesem Verfahren verzichtet dar der gesamte Bauraum mit Formstoff gefüllt ist. Das wirkt sich nicht nur positiv auf den Preis aus, sondern schont auch die Umwelt da das überschüssige lose Pulver dem Druckkreislauf zurückgeführt wird.

Wir werden Ihnen in jedem Fall vor dem Druck ein schriftliches Angebot erstellen.

Modellgröße:
Der maximale Bauraum der Maschine beträgt 850 x 450 x 500 mm. Größere Modelle können in Segmenten gedruckt und anschließend zusammengeklebt werden.

Genauigkeit:
Die Modelle werden mit einer Auflösung von 250 x 250 DPI (XY-Richtung) gedruckt, wobei mit einer Toleranz im Bereich von 0,3 %; minimal +/- 100 µm zu rechnen ist. In der Höhe (Z-Richtung) beträgt die geringste mögliche Schichtdicke 0,1mm.

Nachbearbeitung:
Die Bauteile können z.B. durch Schleifen mit Sandpapier, Grundieren und Lackieren aufbereitet werden. Selbst Bohren und Gewindeschneiden ist möglich.