Selektives Lasersintern

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Verfahren:
Die Modelle werden im so genannten Schichtbauverfahren aufgebaut. Die hauchdünnen Schichten, bestehend aus Polyamiden, Polystyrolen, oder Metallen werden mittels Laserstrahl gezielt geschmolzen und miteinander verbunden. So entsteht in kürzester Zeit Schritt für Schritt ein einsetzbares Modell, dessen Struktur im Bedarfsfall mit einer Nachbearbeitung wie Schleifen und / oder Lackieren gefertigt werden kann.

Grenzen:
Für nicht tragende Teile eines Modells kann die minimale Wandstärke 0,4 mm betragen. Bei tragenden Teilen muss sie etwas größer sein (ca. 1 mm).

Datenformate:
Für einfarbige Modelle eignet sich das im Rapid Prototyping sehr verbreitete, von 3D Systems entwickelte „Stereolithografie-Format“ (*.stl), welches nahezu jedes 3D-CAD-Programm ausgeben kann. Es gibt viele weitere 3D-Datenformate die ggf. in ein geeignetes Format konvertiert werden können. Achten Sie bei der Ausgabe der Daten in einem der o.g. Formate auf eine angemessen genaue Toleranzeinstellung. Wir werden für verschiedene CAD-Anwendungen Anleitungen auf unserer Homepage zur Verfügung stellen.

Kosten:
Die Kosten für das gesinterte Modell setzen sich aus dem Verbrauchsmaterial und (für externe Projekte) den benötigten Zeitaufwand für Vor- und Nachbereitung der Daten und Modelle zusammen. Das Verbrauchsmaterial wird beeinflusst durch das zu sinternde Volumen, mit dem das Modell gesintert wird. Auf Supportmaterial als Stütze von Überhängen wird bei diesem Verfahren verzichtet dar der gesamte Bauraum mit Formstoff gefüllt ist. Das wirkt sich nicht nur positiv auf den Preis aus, sondern schont auch die Umwelt da das überschüssige lose Pulver dem Druckkreislauf zurückgeführt wirt.

Wir werden Ihnen in jedem Fall vor dem Sintern ein schriftliches Angebot erstellen.

Modellgröße:
Der maximale Bauraum der Maschine beträgt 350 x 350 x 620 mm. Größere Modelle können in Segmenten gesintert und anschließend zusammengeklebt werden.

Genauigkeit:
Die Modelle werden mit einer hohen Auflösung (XY-Richtung) gedruckt, wobei mit einer Toleranz im Bereich von 1% – 2% zu rechnen ist. In der Höhe (Z-Richtung) beträgt die geringste mögliche Schichtdicke 0,1mm.

Nachbearbeitung:
Die Bauteile können z.B. durch Schleifen mit Sandpapier, Grundieren und Lackieren aufbereitet werden. Selbst Bohren und Gewindeschneiden ist möglich.

(Bildmaterial mit freundlicher Unterstützung von EOS GmbH)