FDM

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Verfahren:
FDM steht für Fused deposition modeling. Bei diesem verfahren werden Modelle im so genannten Schichtbauverfahren aufgebaut. Die hauchdünnen Schichten, bestehend aus aufgeschmolzenem ABS-Kunststoff, werden als Faden aufgetragen. Es lassen sich verschieden farbliche Kunststoffe drucken. So entsteht in kürzester Zeit Schritt für Schritt ein funktionales Modell, dessen Struktur im Bedarfsfall mit einer Nachbearbeitung wie Schleifen und / oder Lackieren gefertigt werden kann.

Grenzen:
Für nicht tragende Teile eines Modells kann die minimale Wandstärke 0,5 mm betragen. Bei tragenden Teilen muss sie etwas größer sein (ca. 1 mm).

Datenformate:
Für einfarbige Modelle eignet sich das im Rapid Prototyping sehr verbreitete, von 3D Systems entwickelte „Stereolithografie-Format“ (*.stl), welches nahezu jedes 3D-CAD-Programm ausgeben kann. Es gibt viele weitere 3D-Datenformate die ggf. in ein geeignetes Format konvertiert werden können. Achten Sie bei der Ausgabe der Daten in einem der o.g. Formate auf eine angemessen genaue Toleranzeinstellung. Wir werden für verschiedene CAD-Anwendungen Anleitungen auf unserer Homepage zur Verfügung stellen.

Kosten:
Die Kosten für den Druck setzen sich aus dem Verbrauchsmaterial und (für externe Projekte) den benötigten Zeitaufwand für Vor- und Nachbereitung der Daten und Modelle zusammen.
Das Verbrauchsmaterial wird beeinflusst durch das zu druckende Volumen des Modells und deren Geometrie. Bei Hohlräumen und Überhängendem Material wird zusätzlich als Stütze ein Supportmaterial als Platzhalter gedruckt, das sich anschließend mechanisch endfernen läst.
Wir werden Ihnen in jedem Fall vor dem Druck ein schriftliches Angebot erstellen.

Modellgröße:
Der maximale Bauraum der Maschine beträgt 914 x 614 x 914 mm. Größere Modelle können in Segmenten gedruckt und anschließend zusammengeklebt werden.

Genauigkeit:
Die Modelle werden mit einer Genauigkeit von +/-0,1mm in (XY-Richtung) gedruckt. In der Höhe (Z-Richtung) beträgt die geringste mögliche Schichtdicke 0,2mm.

Nachbearbeitung:
Die Bauteile können z.B. durch Schleifen mit Sandpapier, Grundieren und Lackieren aufbereitet werden. Selbst Bohren und Gewindeschneiden ist möglich.